6. September 2016

Der Protest hat sich gelohnt!

Heute Abend hat der Rat der Stadt Greven einstimmig (!) das Ansinnen seiner Verwaltung, auf eine Windkraftplanung in Greven völlig zu verzichten, abgelehnt. Damit kann keines der Windräder, die zum Teil ohne jede Rücksicht auf Naturschutzbelange und basierend auf "Gefälligkeitsgutachten" geplant worden waren, in diesem Jahr mehr genehmigt werden.

Wir werden jedenfalls die weiteren Pläne der Stadt Greven, jetzt doch einen FNP für Windräder aufzustellen, sorgsam im Auge behalten. Sicherlich muss es etwas mehr sein als nur das eine bestehende Vorranggebiet, aber bitte ohne diesen unsäglichen "Gutachter" und mit Rücksicht auf Naturschutzbelange!

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3. September 2016

Pressekonferenz der Naturschutzverbände zu Grevener Windkraftplänen

Heute haben die Westfälischen Nachrichten aus Greven über die gestrige Pressekonferenz der Naturschutzverbände berichtet, die sich gegen die Pläne der Verwaltung Grevens gestellt haben, ganz auf eine Planung von Windkraft-Vorranggebieten zu verzichten. Es liegen nämlich schon etliche Investoren auf der Lauer, die ohne jede Rücksicht auf Naturschutzbelange Windräder bis zu einer Höhe von 230 m (!) aufstellen wollen.

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10. August 2016

Windkraftplanung Guntrup (Gemeinde Greven): es ist so weit!

Wie vor wenigen Tagen vorhergesagt, stellt sich jetzt bei den geplanten Windkraftanlagen in Guntrup heraus, dass zumindest zwei von ihnen auf dem direkten Weg der das ganze Jahr über zwischen den Rieselfeldern Münster und dem unmittelbar neben diesen beiden WKA gelegenen NSG Brüskenheide hin und her pendelnden Gänsen liegen! Mit zu verantworten hat dies auch der bereits einschlägig bekannte "Gutachter" Dr. Denz, der falsche Schlafplätze in Münster behauptete. Jedenfalls haben sich die Naturschutzverbände gegen diese beiden Anlagen ausgesprochen.

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3. August 2016

Greven verzichtet auf gemeindliche Windkraft-Planung

Trotz der warnenden Äußerungen sogar aus der Kreisverwaltung Steinfurt will die Gemeinde Greven auf einen Windkraft-Flächenutzungsplan verzichten. Dies bedeutet gemäß Baugesetzbuch und der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung, dass nun jeder Investor außerhalb der "harten" Tabubereiche Windkraftanlagen beantragen kann. Dass dabei keinerlei Rücksicht auf Naturschutzbelange genommen wird, dürfte sich sehr bald herausstellen.

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14. März 2016

Gemeinde Saerbeck schert mal wieder aus

Obwohl nicht nur die Naturschutzverbände des Kreises Steinfurt, sondern auch der Arbeitskreis Energiewende des Kreises und die Kreisverwaltung selbst dagegen sind, fühlt sich die Gemeinde Saerbeck nicht an die im Rahmen einer Arbeit der Biologischen Station Steinfurt entworfene "Ampelkarte" gebunden, wonach die "roten" Bereiche als besonders sensibel gelten und nicht mit Windkraftanlagen bestückt werden sollen. Dies betrifft aktuell die Erweiterungsplanung im "Sinninger Feld".

Die Reaktionen der Kreisverwaltung sind in dieser Hinsicht eindeutig!

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Steinfurt

Der Kreis Steinfurt und einige seiner Gemeinden sind besonders aktiv hinsichtlich der Ausweisung von Windkraftvorranggebieten über die Rahmenvorgaben des Regionalplanentwurfs hinaus. Dies hat bereits (z. B. Gemeinde Stadt Steinfurt und Gemeinde Wettringen) und wird wohl auch weiterhin zu erheblichen Konflikten mit dem Naturschutz führen. Wir berichten aktuell.

Darstellung der alten und neuen Windkraft-Vorranggebiete aus der Regionalplan-Vorlage Nr. 20/2014


Flüsse statt Wasserstraßen!
Aus der Emsdettener Volkszeitung: Begründung, warum die BUND-Kreisgruppe die Resolution nicht unterzeichnet.
Aus der Münsterschen Zeitung vom 30.1.2014


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