15. August 2018

Grubenwasser-AG in Ibbenbüren gegründet

Vor dem Hintergrund des Umstandes, dass die Ruhrkohle AG (=RAG) nicht nur für das gesamte Ruhrgebiet, sondern auch für die Kohleregion Ibbenbüren einen zum Teil drastischen Anstieg des Grubenwassers nach Einstellung des Kohleabbaues plant, hat sich nun die "Grubenwasser-AG" in Abbenbüren gegründet.

Ihr gehören an: Der Verband der Bergbaubetroffenen vor allem mit Vertretern aus der Region um Ibbenbüren, der Naturschutzbund (=NABU), Kreisgruppe Steinfurt, die Arbeitsgemeinschaft Naturschutz Tecklenburger Land (=ANTL als Mitgliedsverband der LNU) sowie der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) mit seiner Kreisgruppe Steinfurt und der Regionalgruppe Münsterland.



Seite 1 (von 4) der von den Umweltverbänden und zahlreichen Bürgerinitiativen des Münsterlandes in einer Auflage von 250.000 Exemplaren in A3 gedruckten "Müllzeitung" im Januar 1994. Viele Bürger und auch einige Parteiuntergliederungen der Grünen haben damals für den Druck gespendet. Dank vieler ehrenamtlicher Helfer nicht nur aus den Umweltverbänden und Initiativen, sondern auch mancherorts aus einigen Parteien (Grüne natürlich, aber vereinzelt auch SPD [vor allem Jusos] und sogar einmal FDP!) konnte diese Viertelmillion auch tatsächlich an viele Haushalte des Münsterlandes verteilt werden. Es war ein Kraftakt für Alle!

Abfallbehandlungskonzept der LNU von Marion Ernsting und Wolfgang Föste (GNU=Gesellschaft für Natur- und Umweltschutz Gütersloh)
Auch einige Kreisgruppen des BUND hatten schon frühzeitig die Mühe auf sich genommen, eigene Abfallwirtschaftskonzepte zu entwerfen, wie hier für den Kreis Steinfurt
Das Gegenstück für den Kreis Warendorf (der sich dann auf die Müllverbrennung in der Zementindustrie kaprizierte!).
Suche